IAS/IFRS - Umstellung / IFRS for SME

Kapitalmarktorientierte Unternehmen stellen ihren Konzernabschluss seit 2005 nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) des International Accounting Standards Board auf.

Auch der Mittelstand ist von dieser Entwicklung betroffen: Bereits seit 2005 ist es für jedes Unternehmen möglich, seine Offenlegungspflichten beim Handelsregister bzw. Bundesanzeiger nicht mehr nur nach HGB, sondern auch nach IFRS zu erfüllen. Das Bilanzrechtsreformgesetz fügt dazu einen § 325 Absatz 2a in das HGB ein. Grundsätzlich besteht dadurch seit 2005 ein Wahlrecht, nach welchen Rechnungslegungsstandards veröffentlicht werden soll.

Dieses Wahlrecht muß im Sinne der Unternehmenszielsetzung optimal ausgeübt werden. Durch eine Umstellung auf die IFRS-Rechnungslegung kommt es bei vielen Bilanzpositionen zu anderen Wertansätzen. Die Investororientierung bringt vielfach Marktwerte zum Ansatz, während das HGB auf dem Vorsichtsprinzip aufbauend tendenziell eher stille Reserven legt. Ein höherer Eigenkapitalausweis im Umstellungsjahr kann jedoch auch mit höheren Abschreibungen in den Folgejahren verbunden sein. Deshalb muss für Ihr Unternehmen anhand Ihrer individuellen Bilanzstruktur untersucht werden, ob eine Umstellung für Sie mit Vorteilen verbunden ist.

Seit 2007 existieren zudem spezielle - in ihrem Umfang deutlich reduzierte - Standards speziell für kleine und mittlere Unternehmen (IFRS for SMEs). Damit wird die Anwendung praktikabel - eine Berücksichtigung der full IFRS ist nicht erforderlich. Ihr Ansprechpartner bei Dr. von der Hardt & Partner wird Ihnen gern darlegen, wie konkret die Umstellung auf IFRS für Ihr Unternehmen aussehen kann.


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