Standortplanung

In einer zunehmend vernetzten Wirtschaft spielen für die Übermittlung von Information Grenzen und Entfernungen bereits heute keine Rolle mehr. Doch die Bedürfnisse der Menschen beschränken sich nicht nur auf Information, sondern sind vielfach sehr realer Natur. Das haben viele sog. "dot-coms" bzw. nur auf dem Vertriebskanal Internet aufbauende Technologieunternehmen in den letzten Jahren schmerzhaft zu spüren bekommen. Für mittelständische Unternehmer stellt sich deshalb die Frage, welchen Nutzen die Vernetzung und das Zusammenwachsen von Märkten für ihr ganz individuelles Produktportfolio und ihre Kunden bieten kann. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Planung des optimalen Standorts für die einzelnen Unternehmensbereiche. Die früher gebräuchliche Faustformel "Produzieren in Billiglohnländern, Verwaltung, Forschung, Entwicklung sowie Vertrieb in Deutschland" ist jedoch im Einzelfall zu pauschal und greift vielfach zu kurz. Die Veränderungen auf dem Technologiesektor führen mitunter auch dazu, dass vormals lohnkostenintensive Produktionsbereiche heute weitestgehend automatisiert ablaufen. 

Eine früher getroffene Standortentscheidung für ein "Billiglohnland" kann sich im Nachhinein als verhängnisvoll erweisen, wenn heute dieses Land nicht die notwendige technische Infrastruktur bereitstellt, die für die neuen Produktionsabläufe gebraucht werden. Auch sind internationale politische Entwicklungen, wie z. B. die Osterweiterung der EU, mit in die strategische Standortplanung einzubeziehen. Vielfach geht eine Standortverlagerung auch einher mit einer Restrukturierung.
Dr. von der Hardt & Partner hat bereits mehrere Standortanalysen im In- und Ausland durchgeführt und je nach Ergebnis und den individuellen Bedingungen auch vor Ort mitbegleitet.

Bitte verzweigen Sie auch nach: